Out: EUD3

Verlagsreihe

Das Buch „12 Apfelbäume“ untersucht Praktiken des Selbst- und Weiterbaus in einer (post-)sowjetischen Sommerhauskolonie in Tallinn. In mündlichen, fotografischen und zeichnerischen Annäherungen widmet es sich Geschichten über strikte Bauvorschriften und lockere Auslegungen, schmal geschnittene Grundstücke und breit aufgestellte Nachbarschaften, Zwänge und Selbstbestimmung. Ein Buch über Architektur, Zeit und Gebrauch. Geboren aus sowjetischen Planungsideologien und gewachsen in den postsowjetischen Zeiten der Planungsunsicherheit, transformieren sich die ehemaligen Sommerhauskolonien der Metropolregion Tallinn durch ihre Bewohner*innen zu permanenten Wohngebieten, in denen andere Formen des Wohnens und Bauens möglich sind: Estnisch, ohne national zu sein. Sowjetisch, ohne kommunistisch zu sein. Postsowjetisch, ohne mit den eigenen Narrativen zu brechen.

Über die Autorin

Lea Ouardi (*1991) lebt in Hamburg und Berlin. Sie studierte Kultur der Metropole und Urban Design an der HCU Hamburg und verbrachte Teile ihres Studiums in Paris und Tallinn, wo sie durch architektursoziologische Perspektiven zu urbanen und suburbanen Räumen und Wohnformen forschte. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Berliner Stadtplanungsbüro und arbeitet im Bereich der kommunikations- und kooperationsorientierten Standortentwicklung.

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